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Gesundheit5 min Lesezeit📅 6. Mai 2026

Honig und Diabetes – dürfen Diabetiker Honig essen?

Eine der häufigsten Fragen rund um Honig: Ist er für Diabetiker geeignet? Die Antwort ist differenzierter als ein einfaches Ja oder Nein. Wir klären auf.

Die häufigste Frage unserer Kunden

Immer wieder fragen uns Kunden: „Ich habe Diabetes – darf ich trotzdem Honig essen?" Diese Frage ist berechtigt, denn Honig ist schließlich sehr süß und enthält viele Kohlenhydrate. Die Antwort ist aber nuancierter als ein einfaches Ja oder Nein.

Wichtiger Hinweis vorab: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Diabetiker sollten Änderungen in ihrer Ernährung immer mit ihrem Arzt oder Diabetologen besprechen.

Was steckt in Honig?

Honig besteht zu etwa 80% aus Zucker – hauptsächlich:

  • Fructose (~38%) – wird ohne Insulin verstoffwechselt
  • Glucose (~31%) – erhöht den Blutzucker schnell
  • Wasser (~17%) und Spurenstoffe

Der Glykämische Index (GI) von Honig liegt bei etwa 55–60 – zum Vergleich: Haushaltszucker hat GI 65, Weißbrot etwa 70. Honig erhöht den Blutzucker also etwas langsamer als normaler Zucker.

Honig vs. Zucker für Diabetiker

EigenschaftHaushaltszuckerHonig
Glykämischer Index6555–60
Kalorien (100g)400 kcal304 kcal
Süßkraft1,2–1,5×
NährstoffekeineEnzyme, Mineralstoffe
Portionsgröße nötigmehrweniger

Da Honig süßer ist als Zucker, braucht man weniger davon – das kann die Gesamtaufnahme von Kohlenhydraten reduzieren.

Welcher Honig ist für Diabetiker am besten?

Nicht alle Honigsorten sind gleich. Für Diabetiker besonders interessant:

Akazienhonig – die beste Wahl

Akazienhonig hat einen besonders niedrigen GI von etwa 32–35, weil er sehr viel Fructose enthält. Er lässt den Blutzucker deutlich langsamer ansteigen als andere Honigsorten.

Waldhonig

Auch Waldhonig hat einen etwas niedrigeren GI als Blütenhonig und enthält mehr Mineralstoffe.

Blütenhonig

Blütenhonig hat einen mittleren GI. Er ist nicht schlecht, aber für Diabetiker gibt es bessere Alternativen.

Wie viel Honig ist für Diabetiker vertretbar?

Bei Typ-2-Diabetes und gut eingestelltem Blutzucker gilt:

  • Maximal 1 Teelöffel (ca. 7g) pro Tag als Süßungsmittel
  • Immer im Kontext der gesamten Kohlenhydrataufnahme berechnen
  • Blutzucker nach dem Genuss messen, um die individuelle Reaktion zu kennen

Bei Typ-1-Diabetes ist besondere Vorsicht geboten und eine Absprache mit dem Arzt unerlässlich.

Fazit

Honig ist für Diabetiker kein verbotenes Lebensmittel, sollte aber mit Bedacht und in kleinen Mengen genossen werden. Er ist nicht zuckerfrei und kein Ersatz für Diabetiker-Süßungsmittel – aber als gelegentlicher Genuss, besonders in Form von Akazienhonig, kann er Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Haben Sie Fragen zu unseren Honigsorten? Wir bei Imkerei Falman in Frechen beraten Sie gerne! 🐝

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